Gute Gründe für's Rudern beim Märkischen Wassersport
Sabine, 56 Jahre, Sachbearbeiterin
Also, mit Sport hatte ich nie viel am Hut. Andererseits habe ich mir gesagt: Jetzt muss was passieren.
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Schließlich verbringe ich einen großen Teil des Tages vor dem PC. Ich hätte nicht gedacht, dass man das Rudern auch noch lernen kann, wenn man die 50 überschritten hat. Was mir besonders daran gefällt, ist die ausdauernde Bewegung in der Natur und an der frischen Luft. Und es gibt viel Spaß im Team, vor allem bei den Wanderfahrten. Anstelle von Leistungsdruck kann jeder ganz individuell selbst bestimmen, in welchem Umfang er am Rudern teilnehmen möchte, auch wenn es gesundheitlich mal nicht so gut läuft. Ideal finde ich auch, dass bei dieser Sportart viele Körperpartien beansprucht werden und ich mich rundum fit fühle. Meine Rückenprobleme bin ich jedenfalls los.
Renate (49), Frank (51), Melanie (15), Maya (15)
Seit 2008 rudern wir beim Märkischen Wassersport. Schon immer ein wenig mit dem Rudern geliebäugelt fiel uns beim Wochenendeinkauf ein kleiner Flyer in die Hände mit dem Hinweis auf einen Tag der Offenen Tür des Ruderclubs im Sommer 2008.
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Neugierig haben wir uns bei herrlichem Sommerwetter auf den Weg gemacht. Nach einem herzlichen Empfang wurden wir gleich in das bereitstehende Ruderboot zur Probefahrt verfrachtet. Kurz eingewiesen starteten wir und brachten die ersten Schläge hinter uns. Ohne zu kentern, erlebten wir schon auf dieser kurzen Probefahrt das tolle Erlebnis, die Welt vom Wasser aus zu sehen. Ein völlig anderer Blick als auf den Spaziergängen und Radtouren am Ufer der Havel. Immer ein wenig Ostsee-Urlaubs-Gefühl in Berlin.
Und so stand schon bald unsere Entscheidung, uns dem Märkischen Wassersport anzuschließen. Renate, Frank und Melanie stürzten sich in das Abenteuer Rudern. Berlin ist erst seit wenigen Jahren unsere neue Heimat. Durch die Zugehörigkeit zum Verein haben wir viele neue und spannende Kontakte geknüpft. Die Profi-Ruderer haben uns Alt und Jung freundlich und hilfsbereit aufgenommen und unterstützen uns bereitwillig in allen Fragen des Ruderns. Schon nach wenigen Trainingseinheiten stabilisierten sich die Ruderleistungen, die wir sicherlich in den kommenden Monaten dann auch mit jeder weiteren Einheit noch professionalisieren.
Die Trainer achten sehr auf Disziplin und Technik, aber sehr dosiert, damit auch der Spaß am Rudern nicht zu kurz kommt. Und das Besondere nach jeder Trainingseinheit und der erfrischenden Dusche das gesellige Beisammensein im Vereinsheim bei einem deftigen Abendbrot oder Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Dann meldet sich wohltuend der ganze Körper mit Entspannung nach getaner sportlicher Anstrengung (10 bis 20 km pro Trainingseinheit je nach Abstimmung zu Beginn jeder Fahrt).
Schon nach einigen Trainingseinheiten hat Melanie ihre Freundin Maya zum Rudern überredet und die „Alten“ schauen immer mit Bewunderung auf die „Jungen“, wie schnell sie die Technik des Ruderns verinnerlichen und uns in ihrem Boot ein ums andere Mal überrundet haben.
In den Wintermonaten sind wir ein wenig eingerostet, obwohl uns der Verein alternativ u. a. Trocken-Rudergeräte anbietet. Ein wenig wie Fitness-Studio, aber auf keinen Fall ein Ersatz für die Live-Erlebnisse bei allen Wetterlagen auf dem Trainingsgelände der Havel. Für 2009 haben wir uns fest vorgenommen, die Trainingseinheiten zu stabilisieren, uns an vielen der angebotenen Wanderfahrten zu beteiligen und neue Ruderreviere zu erkunden. Auch wenn der Verein das Leistungsrudern nicht in den Vordergrund stellt, gibt es doch immer wieder kleine sportliche Wettkämpfe, wer am Ende eines Jahres die meisten geruderten Kilometer auf seiner Liste stehen hat. Ein wenig Ehrgeiz gehört schon dazu. Auch der FC Bayern möchte jedes Jahr wieder in die Champions League.
Zum Spaß mit dem Rudern im Verein und den vielen geselligen Aktivitäten gehört auch die Pflege des Vereinsgeländes und seiner Ruderboote. Hier kann sich jeder entsprechend seiner Neigung austoben, denn das gepflegte Umfeld steigert die Attraktivität für alle Clubmitglieder und künftigen Interessenten.
Wenn das nicht ein wenig Appetit macht auf Rudern im Märkischen Wassersport? Schaut doch mal rein.
Anne, 32 Jahre, Marketing
Als ich 2007 nach Berlin kam, habe ich mit Rudern angefangen, weil ich in freier Natur regelmäßig Sport treiben wollte, aber nicht alleine, sondern mit Gleichgesinnten.
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Im MW habe ich als blutiger Anfänger erst mal eine gründliche Ruderausbildung bekommen und inzwischen ist das Rudern aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken: Ich genieße unsere regelmäßigen Ausfahrten auf der Havel, dem Tegeler See, dem Hohenzollernkanal … dabei kann ich vom Alltag Abstand nehmen und habe viel Spaß mit meinen Vereinskollegen. Der MW bietet die verschiedensten Aktivitäten, aber mein Höhepunkt sind die Wanderfahrten: Dabei befahren wir gleich mehrere Tage am Stück die verschiedensten Gewässer rund um Berlin oder auch im Ausland, haben die Ausrüstung in den Booten dabei und übernachten in Zelten oder bei befreundeten Rudervereinen. Einfach toll!
Harald, 58 Jahre, Bauingenieur
Ich rudere im Märkischen Wassersport seit über 40 Jahren, weil ich als Jugendlicher eine Sportart gesucht hatte, die nicht von ständigen Wettkämpfen, ödem Training auf dem Sportplatz oder gar in der Halle geprägt war.
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Dennoch war es möglich, an der einen oder anderen Regatta teilzunehmen und so mit anderen die Kräfte zu messen. Schnell hatte es mich gereizt, das eben Erlernte an noch unerfahrene Ruderer weiterzugeben. Daraus ist eine Liebe zur Anfängerausbildung gewachsen, so dass sich ziemlich sicher unsere Wege kreuzen werden, wenn auch DU zu uns kommst. So ganz nebenbei hilft natürlich auch eine Ausdauersportart wie das Rudern Herz, Kreislauf und den Gelenkapparat fit zu halten.
Nadja, 22 Jahre, Studentin
Ich muss gestehen, dass ich nie die Entscheidung getroffen habe mit dem Rudern zu beginnen. Gewissermaßen bin ich einfach hineingeboren worden.
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Meine Eltern sind nämlich schon seit Jahrzehnten Mitglied und ich bin dabei geblieben! Als ich 8 Monate in Australien war, musste ich feststellen, dass mir das Rudern und die Vereinsfamilie so gefehlt hatten. Bei jedem Fluss, den ich sah, dachte ich daran, und wenn dann auch noch Ruderboote unterwegs waren, kam dann dieses "Ich-will-auch-Gefühl". Mir fehlte es, sich sportlich zu betätigen (und dass mir danach war, einfach völlig geschafft aus dem Boot zu steigen), einfach den Kopf frei zu kriegen und das gesellige Beisammensein nach dem Rudern (und natürlich sonntags ein Stück Kuchen... oder zwei ;-)).
Folglich freute ich mich riesig darauf wieder rudern zu können und natürlich auch viele neue Gesichter zu sehen.
Hoffentlich auch Dich!